| Samstag, 27.11.2010, 21:00 Uhr Konzert: KARMAKAB und STENREI - Indie Pop/Rock |
KARMAKAB (Achim) und STENREI (Celle)KARMAKAB (Achim)
Karmakab pendeln zwischen behaglicher Ruhe und kontemplativen Ausbrüchen, wobei es Ihnen spielerisch gelingt, sich auf einem, von unterschiedlichen musikalischen Einflüssen, bewachsenem Pfad, elegant den Weg zwischen Indie Pop und Americana zu bahnen. Songs unaufdringlicher Melancholie, eingebettet in andächtigen Gitarrenklängen und fragilen Gesangslinien, wohl temp(o)rierten, sehnsüchtingen Beats und unterassenförmig, einschmeichelnden Baßläufen, die immer die Ausweglosigkeit zu verneinen scheinen, werden von den 3 thirtysomethings Heiko Pschunder (Gitarre, Gesang), Till Simon (Schlagzeug, Gesang) und "Hellmood" Scheuer, ohne eine Note zu viel zu bemühen, leidenschaftlich auf den Punkt gebracht. Um den gewünschten, klangvollen Sound zu generieren, ergänzt als 4 Bandmitglied der handverlesene, gratifizierte Audio-Techniker Henning Brunschön das Trio. Mitunter taucht dann auch hin und wieder der befreundete Pianeur Jochen Kaiser mit orig. Hammond Orgel (an) Wurlitzer auf, um in kaiserlich, tänzelnder Manier über die Tasten zu streicheln. Im Gegensatz zum gewohnten Programm bringt Karmakab auch rein akustisch wohnzimmeratmosphärische Nähe auf die Bühne, um auch leise, Emotionen eindringlich hörbar zu machen. STENREI (Celle)
Zwei Brüder, eine handvoll Instrumente, unbändige Leidenschaft, große Emotionen und blindes Verständnis. Das Schaffen des Duos ist aufrichtig. Ungestüm sofern erforderlich, unbequem ehrlich in gewissen Situationen und dennoch stets eine unbeschwerte, verträumte Leichtigkeit bewahrend. Durch zahlreiche Konzerte in kleinen Clubs und auf großen Bühnen sowie intensive Proben haben StenRei ihren Stil entwickelt, dessen Rhythmik einerseits druckvoll den Hörer fordert, dessen Melodie allerdings sanft umarmt. Musik, die den Hörer berührt und ihm Empathie abnötigt, aber zugleich entgegenbringt. Einlass ab 20:00 Uhr, Eintritt 5 Euro |


